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14.09.2010

Ein Abend mit Mozart - Berichterstattung

Klaviermusik und Lesung vor 80 Besuchern im Philipp-Spitta-Haus
 
Die „Fantasie in C-Dur (KV 394) eröffnete einen schwungvollen Abend mit Mozart im Philipp-Spitta-Haus der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Hameln. Dank der freundlichen Unterstützung des Klavierbauers Christian Garbe konnte Kathrin Mosch mit ihrem Spiel am Bechsteinflügel rund 80gäste verzaubern.

Zwischen den Musikstücken las Wolfgang Schiffling-Grashoff Auszüge aus den umfangreichen Briefen, die Mozart hinterlassen hatte. So wurde das Spannungsfeld zwischen seinem Vater und ihm deutlich und die Abhängigkeit. Neben dramatischen  „Bettelbriefen“ ermöglichten Zitate aus den teilweise ordinären Briefe an seine Cousine in Augsburg (das Bäsle) einen Eindruck vom Humor des Wunderknaben.
Im Mittelpunkt des zweistündigen Programms stand Mozarts Musik, die von Kathrin Mosch mit viel Gefühl vorgetragen und interpretiert wurde. Dabei durfte natürlich die „Kleine Nachtmusik“ nicht fehlen. Mit den Jazz-Variationen über das Lied „Das klinget so herrlich“ bewies Mosch, wie zeitlos und modern Mozart ist. Hatte der Abend mit der Geburtsanzeige begonnen, so endete er nach einem Auszug aus dem „Requiem“ mit der Mitteilung Constanze Mozarts über den frühen Tod des Genies.
So ergaben die Briefauszüge zusammen mit den bekannten und weniger bekannten Musikstücken einen kleinen Abriss aus Mozarts intensivem Leben und Schaffen.
Und getreu dem Motto des Abends sangen alle zusammen zum Abschluss: „Komm lieber Mai und mache“.
Schiffling-Grashoff lieferte auch die Antwort auf die Frage: "Und wie hätte sich Mozart verabschiedet?" „An alle meine Freunde und Freundinnen … einen ganzen Arsch voll Empfehlungen.“

Quelle: Dewezet


Landeskirchliche Gemeinschaft Hameln e.V. - Eine Bewegung in der evangelischen Kirche - Philipp-Spitta-Haus - Sandstraße 22 - 31785 Hameln

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